AKTUELLES
30 Jahre Deutsches Polen-Institut - Polen,
von Darmstadt aus gesehenAus Anlass des
Institutsjubiläums laden DPI-Mitarbeiter zu einer Vortragsreihe ins
Haus Olbrich (Alexandraweg 28) ein.
22. April 2010, 20
Uhr
Deutschland - Polen: Eine
europäische Interessengemeinschaft auf dem
PrüfstandVortrag von Prof. Dr. Dieter Bingen
In der
letzten Zeit werden immer wieder Stimmen laut, die der seit 1990
beschworenen deutsch-polnischen Interessengemeinschaft mangelnde
Substanz und Nachhaltigkeit bescheinigen. Eines ist definitiv
richtig: 2004 endete die Beziehung der beiden Länder nach dem
paternalistisch-klientelistischen Muster, nun ist Polen als
vollwertiges EU-Mitglied auch ein ernst zu nehmender politischer
Partner. Heute hat die Partnerschaft eine neue Qualität: Sie ist in
der Stärkung der EU-Institutionen begründet, in dem Engagement
beider Länder für eine gemeinsame Energiesicherheit und in einer neu
zu definierenden Haltung gegenüber den östlichen Nachbarn der
EU.
20. Mai 2010, 20 Uhr
Polen in Deutschland nach
1945Vortrag von Dr. Andrzej Kaluza und Jutta
Wierczimok
In Deutschland leben heute ca. 400.000 Polen und etwa
1,5 Millionen Deutsche mit Wurzeln in Polen, die in den letzten
Jahrzehnten als Spätaussiedler nach Westdeutschland eingewandert
sind. In dem Vortrag werden die wichtigsten Migrationsstränge aus
Polen nach 1945 beleuchtet: Von den staatenlosen DPs über die
politischen Flüchtlinge der Solidarnoœæ-Generation bis hin zu den
verschiedenen Spätaussiedler-Gruppen.
Fortsetzung der
Vortragsreihe erfolgt im Herbst 2010.
Call for Papers: Tagung "Legitimation und
Protest"Das Deutsche Polen-Institut organisiert in
Zusammenarbeit mit dem Institut für Politische Studien der
Polnischen Akademie der Wissenschaften am 23.-25. September 2010 in
Berlin eine wissenschaftliche Tagung zum Thema "Legitimation und
Protest. Gesellschaftliche Unruhe in Polen, Ostdeutschland und
anderen Transformationsländern nach 1989". Den Call for Papers
finden Sie
hier.
Vorankündigung: Zweite Tagung Deutsche
PolenforschungVom 22. bis 24. September 2011 wird auf dem
Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Zweite Tagung
Deutsche Polenforschung stattfinden, gemeinsam organisiert vom
Deutschen Polen-Institut und der Universität Mainz. Ein Call for
Papers wird Mitte 2010 veröffentlicht.
Mehr
Stipendien des Deutschen
Polen-InstitutsVier Forschungsstipendiatinnen und
-stipendiaten werden im laufenden Jahr jeweils für mehrere Wochen in
der Bibliothek des Deutschen Polen-Instituts arbeiten. Im Rahmen des
von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen geförderten
Programms wurden folgende Bewerberinnen und Bewerber
ausgewählt:
Mark Keck-Szajbel, University of California,
Berkeley, Historiker. Thema: The Border of Friendship: Transnational
Travel and Tourism in East Central Europe, 1972-1989
Teresa
Vatter, Universität Passau, Dipl.-Kulturwirtin. Thema:
Homosexualität - ein Spiel? Sexuelle Orientierungen in der
zeitgenössischen polnischen Literatur
Magdalena Waligórska,
PhD, Berlin, Historikerin, Literaturwissenschaftlerin und
Soziologin. Thema: Translating Jewishness. Cross-cultural
translation of Jewish motifs in the new Polish and German literary
prose
Patryk Wasiak, Universität Warschau, Historiker. Thema:
Neue Medien und Modernisierung in der Volksrepublik Polen in den
1980er Jahren
MehrProjekttage "Polen in der Schule"
2010Aufgrund der erfreulichen Nachfrage in den letzten
Jahren wird das DPI mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung auch
im Kalenderjahr 2010 wieder Projekttage für Schulen in Hessen und
Rheinland-Pfalz anbieten.
MehrJahrbuch Polen 2010
MigrationDas neue Jahrbuch des Deutschen Polen-Instituts
erscheint Ende März 2010. Die aktuelle Ausgabe ist dem Thema
Migration gewidmet, stellt doch der Exodus von ca. 1 Million junger
Polen nach 2004 eine große gesellschaftliche, wirtschaftliche und
demografische Herausforderung für das Land an der Weichsel dar. In
zehn Essays setzen sich Jahrbuch-Autorinnen und -Autoren mit
vielfältigen Aspekten der polnischen Auswanderung - darunter vor
allem nach Großbritannien und Irland, aber auch nach Deutschland -
auseinander, literarische Beiträge runden das Profil ab. Das
Institut bereitet eine Reihe von Vorträgen, Präsentationen und eine
Filmreihe zu diesem Thema vor (s. Veranstaltungskalender).
MehrBestellung:
kaluza@dpi-da.de oder
verlag@harrassowitz.de
Bestände der DPI-Bibliothek im
Verbundkatalog HeBIS Die Bestände der Bibliothek des
Deutschen Polen-Instituts (derzeit ca. 56.000 Medien) sind ab sofort
tagesaktuell über das Hessische Bibliotheksinformationssystem
(HeBIS) recherchierbar. Zum Institutskatalog des DPI auf HeBIS
gelangen Sie direkt über die Homepage
www.deutsches-polen-institut.de/Bibliotheksrecherche oder über die
PICA-Datenbank.
Die Suche ist wesentlich nutzerfreundlicher möglich als über unseren
bisherigen Katalog. Suchergebnisse können einfach gespeichert
werden. Bei vielen Neuerscheinungen finden Sie außerdem zusätzliche
Angaben wie Inhaltsverzeichnis, Cover und Zusammenfassungen.
Einzelheiten zur Ausleihe finden Sie auf der
DPI-Homepage.
Wir sind über die ULB Darmstadt indirekt an die Fernleihe
angeschlossen. Auch Direktausleihe ist möglich. Da wir die Bücher
aus Versicherungsgründen per Paket versenden, ist dies allerdings
aufwendig und kostenintensiv (mindestens 6,90 Euro). Deshalb bitten
wir Sie zuerst zu prüfen, ob das gesuchte Buch in einer Bibliothek
in Ihrer Nähe vorhanden ist. Bücher, die nur bei uns vorhanden sind,
versenden wir selbstverständlich gerne (gegen
Kostenübernahme).
Für Bibliotheksbenutzer stehen
Arbeitsplätze mit WLAN im ruhigen Lesesaal der Bibliothek zur
Verfügung.
Kontakt: Angela Miemietz-Thiel,
Bibliotheksleiterin, Tel.: 06151 - 4985-17, Fax: 06151 - 4985-10
E-Mail:
miemietz-thiel@dpi-da.de
VERANSTALTUNGSPROGRAMM
2010
Die Filmreihe
Krzysztof Kieœlowski: Dekalog ist
eine Kooperation der Ev. Stadtkirchengemeinde Darmstadt und des
Deutschen Polen-Instituts.
Mit freundlicher Unterstützung
des Polnischen Fernsehens TVP und absolutMEDIEN.
Gefördert vom
Polnischen Generalkonsulat in Köln und von der Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Überblick über alle
Dekalog-Filmabende.
Mittwoch,
17. März 2010, um 20 Uhr
Dekalog
10: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd,
Vieh, noch alles, was sein istPolnischer Fernsehfilm von
Krzysztof Kieœlowski (Polen 1988-1989, 57 Min., deutsche Fassung)
Evangelische Stadtkirche Darmstadt, Kirchstr. 11
MehrSamstag,
20. März 2010, von 10.00 bis 18.00 Uhr
Polnisch als Fremdsprache.
Unterrichtsplanung und AufgabenerstellungWorkshop des
Sprachenzentrums der TU Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem
Deutschen Polen-Institut. Technische Universität Darmstadt,
Hochschulstr. 1, S1/03, Raum 20 und 21.
MehrAnmeldung
und Programm: Barbara Stolarczyk, Tel. 06151-162683,
bstolarczyk@spz.tu-darmstadt.deMittwoch, 24.
März 2010, um 20 Uhr
Dekalog 6:
Du sollst nicht ehebrechen / Ein kurzer Film über die
LiebePolnischer Fernsehfilm von Krzysztof Kieœlowski
(Polen 1988-1989, 58 Min., deutsche Fassung) Evangelische
Stadtkirche Darmstadt, Kirchstr. 11
MehrDonnerstag,
15. April 2010, um 20 Uhr
Jazz im
Ostblock - Musik zwischen Widerständigkeit und künstlerischer
AutonomieVortrag von Rüdiger Ritter im Rahmen der
Darmstädter Musikgespräche
Eine Veranstaltung des Jazzinstituts
Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut,
Literaturhaus Darmstadt, Kasinostr. 3
MehrFreitag,
16. April 2010, um 19:30 Uhr
JazzTalk 078Das Jazzinstitut
Darmstadt lädt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut
zur Eröffnung von zwei Ausstellungen und anschließendem Konzert
ein
JazzimpressionenMalerei von
Mira und Alex Fleischer
Jazz nad
Odr¹ - Wroc³aw / Jazz an der Oder - Breslau
Festivaldokumentation
Ausstellungseröffnung um 19:30
Uhr in der Galerie des Jazzinstituts Darmstadt, Bessunger Str. 88d,
3 Stock. Eintritt frei
Ausstellungen vom 16. April bis 27. Juni
2010
Öffnungszeiten: Mo und Do 10 bis 17 Uhr, Di 10 bis 20 Uhr,
Fr 10 bis 14 Uhr
MehrFreitag,
16. April 2010, um 20:30 Uhr
Konzert im Gewölbekeller des
Jazzinstituts:
JazzTalk 078 mit
dem Adam Pieroñczyk QuartettAdam Pieroñczyk (Tenorsaxofon
und Sopransaxofon), Grzegorz Nagórski (Posaune), Henryk Gradus
(Bass), Dawid Fortuna (Schlagzeug)
Kartenreservierungen für den
JazzTalk im Jazzinstitut Darmstadt, Telefon 06151 / 96 37 00,
Bessunger Str. 88d, 64285 Darmstadt,
jazz@jazzinstitut.deOrt:
Jazzinstitut Darmstadt, Bessunger Str. 88d
MehrDonnerstag,
22. April 2010, 20 Uhr
Deutschland - Polen: Eine europäische
Interessengemeinschaft auf dem PrüfstandVortrag von Prof.
Dr. Dieter Bingen im Rahmen der Vortragsreihe:
30 Jahre Deutsches Polen-Institut -
Polen, von Darmstadt aus gesehenDienstag, 11. Mai
2010, um 19 Uhr
Von der
Putzkolonne in die Chefetage. Polnische Arbeitskräfte auf dem
deutschen MarktVortrag von Elmar Hönekopp (Nürnberg) und
Vorstellung des
Jahrbuchs
Polen 2010 Migration. Großer Saal, Industrie- und Handelskammer
Darmstadt, Rheinstr. 89
Eintritt 5 EUR. In Zusammenarbeit mit der
IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Mehr20.
Mai 2010, 20 Uhr
Polen in
Deutschland nach 1945Vortrag von Dr. Andrzej Kaluza und
Jutta Wierczimok im Rahmen der Vortragsreihe:
30 Jahre Deutsches Polen-Institut -
Polen, von Darmstadt aus gesehenDienstag, 22.
Juni 2010, um 20 Uhr
Lekcje Pana
Kuki / Herrn Kukas EmpfehlungenR: Dariusz Gajewski PL/AUT
2008, 94 Min., poln.-dt.-engl. OF m. engl. UT
Im Rahmen der
Präsentation des Jahrbuch Polen 2010 Migration mit Dr. Andrzej
Kaluza. Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin - Filiale
Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt
Polnisches Institut Berlin - Filiale Leipzig, Marktplatz
10
MehrAlle
Veranstaltungen
VERÖFFENTLICHUNGEN
NEUERSCHEINUNGEN
Der Fremde als NachbarPolnische
Positionen zur jüdischen Präsenz. Texte seit 1800
Hrsg. v.
François Guesnet. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2009. 680 S., Ln., EUR
39,80 ISBN 978-3-518-42119-2
Reihe: Denken und Wissen. Eine
Polnische Bibliothek
Mehr
Andrzej Chwalba: Kurze
Geschichte der Dritten Republik Polen 1989 bis 2005.Aus
dem Polnischen von Andreas R. Hofmann, Wiesbaden: Harrassowitz 2010.
220 S., EUR 19,80 ISBN: 978-3-447-05925-1
Reihe:
Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts (VDPI), Band
26
Mehr
VORANKÜNDIGUNG
Jahrbuch Polen 2010
MigrationDeutsches Polen-Institut (Hrsg.)
Wiesbaden:
Harrassowitz 2010, 220 S., EUR 11,80 (Abo EUR 9) ISBN
978-3-447-0689-6
MehrJan Musekamp: Zwischen Stettin und
SzczecinMetamorphosen einer Stadt von 1945 bis
2005.
Wiesbaden: Harrassowitz 2010 (erscheint Mitte 2010)
Mehr
POLEN-ANALYSEN
Polen-Analysen
Nr. 66 (02.03.2010)
Die
Regulierung des Lobbying in PolenMit einem Beitrag von
Grzegorz Makowski und Jaros³aw Zbieranek
(Warschau)
Polen-Analysen Nr. 65 (16.02.2010)
Flucht,
Vertreibung, Aussiedlung der Deutschen in polnischen
Geschichtsbüchern Mit einem Beitrag von Krzysztof
Ruchniewicz (Breslau)
Polen-Analysen Nr. 64
(02.02.2010)
Einwanderungspolitik
in einem AuswandererlandMit einem Beitrag von Anna Kicinger
(Warschau)
Polen-Analysen Nr. 63 (19.01.2010)
Die
Herausforderungen der polnische EU-Ratspräsidentschaft
2011Mit einem Beitrag von Agnieszka £ada (Warschau)
Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut gemeinsam mit
der
Forschungsstelle
Osteuropa der Universität Bremen und der
Deutschen Gesellschaft für
Osteuropakunde Ansprechpartner für die Polen-Analysen:
Prof. Dr. Dieter Bingen
Polen-Analysen
bestellen
BUCHBESPRECHUNGEN
Der Fremde als NachbarPolnische
Positionen zur jüdischen Präsenz. Texte seit 1800
Hrsg. v.
François Guesnet. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2009
Deutschland
Radio Kultur am 14. Januar 2010
Witaj Polsko!Lehrbuch für
Polnisch an deutschen Schulen. Wiesbaden: Universum Verlag
2009
Deutsche
Welle TV: Miêdzy Odr¹ a Renem (Polnisch)
BUCHEMPFEHLUNG
Das
Deutsche Polen-Institut ist einer der Schirmherren des neuen
deutsch-polnischen und polnisch-deutschen Wörterbuch-Projekts des
polnischen Verlages PWN. Wir empfehlen allen Interessenten einen
direkten Kontakt mit dem Verlag. Bestellungen sind über die
PWN-Homepage möglich:
Großwörterbuch
Deutsch-PolnischGroßwörterbuch
Polnisch-Deutsch
DAS
DEUTSCHE POLEN-INSTITUT IN DEN MEDIEN
Zum Jubiläum ein Blick in die
Werkstatt.Kulturpolitik: Dreißig Jahre nach seiner
Eröffnung sieht sich das Deutsche Polen-Institut als Scharnier der
Wissenschaft
Von Johannes Breckner im
Darmstädter
Echo vom 10. März 2010Hoffen auf Geld vom
Bund.Polen-Institut feiert Jubiläum und erwartet Horst
Köhler
Von Rainer Hein in der
Frankfurter
Allgemeinen Zeitung vom 11. März 2010
(gebührenpflichtig)
Ein
Grund zum FeiernVon Christian Spahn auf
www.darmstadt.de
vom 11. März 2010Rhein-Main-Europa Gespräch mit
Dr. Andrzej Kaluza im
Radio
Darmstadt am 7. März 2010Naukowo o "die Wende
1989"Rezension und Teilübersetzung des Beitrages von
Manfred Mack "Es begann in Gdañsk" - Rückblick und Bilanz, in:
Deutschland und Europa, Heft 58/2009 auf
www.niemcy-online.pl
Das
Deutsche Polen-Institut auf der
Deutsch-Polnischen
LandkarteAndere
Pressestimmen
IN
MEMORIAM
Der
Sammler, Kernphysiker und Unternehmer Tomasz Niewodniczañski ist tot
Am 3. Januar 2010 verstarb in Bitburg Dr. Tomasz
Niewodniczañski. Er war eine herausragende Persönlichkeit, die sich
sehr für die Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen
eingesetzt hat. Das Deutsche Polen-Institut verdankt ihm wertvolle
Unterstützung in den Zeiten des Aufbaus. 2004 realisierte das
Institut zusammen mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt die
Ausstellung "Imago Poloniae", eine umfangreiche Polonica-Ausstellung
des Bitburger Sammlers. 2000 zeigte das Institut eine Ausstellung
von Danziger Ansichten und Karten im Haus Deiters, 1989
veröffentlichte das DPI Briefe und Autographe des polnischen
Nationaldichters Adam Mickiewicz aus der
Niewodniczañski-Sammlung.
Pressemitteilung
des DPIDas DPI
trauert um sein Gründungsmitglied Prof. Dr. Georg W.
StrobelAm 6. März 2010 verstarb Prof. Dr. Georg W.
Strobel, Gründungsmitglied des Deutschen Polen-Instituts e. V.,
dessen Entwicklung er über Jahrzehnte und mit großer Aufmerksamkeit
und bis zuletzt mit viel Wohlwollen begleitete. Georg. W. Strobel
wurde am 23. Januar 1923 geboren, promovierte 1955 an der
Universität Kiel und arbeitete bis 1961 als wissenschaftlicher
Assistent am Institut für Weltwirtschaft in Kiel. 1961-1975 war er
Referent für Polen am Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und
internationale Studien in Köln, seit 1975 Professor für
Politikwissenschaft an der TU Darmstadt, seit 1978 Honorarprofessor
für osteuropäische Geschichte an der Universität Mainz. Prof.
Strobel ist Autor von zahlreichen politikwissenschaftlichen und
zeithistorischen Studien über
Polen.